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Auf einmal hörten wir ein leises Klopfen. Es schien aus dem Bild zu kommen. "Mama?!", rief Tom. Er stürzte zu dem Bild. "Mami!", rief er noch einmal. "Ich bin hier!", antwortete eine Stimme. "Hier hinter dem Bild!" Aufgeregt näherten auch Mark und ich uns dem Bild. "Mama, wie bist du denn dahin gekommen?", rief Tom. "Hinter dem Bild ist ein Geheimgang! Die Tür ist zugefallen und ich komme nicht mehr zurück. Ihr müsst....." Plötzlich verstummte die Stimme. "Mami?!", rief Tom ängstlich. "Ist dir was passiert?" Doch Frau Schmied antwortete nicht mehr. "Wir müssen ihr helfen", schrie Tom aufgeregt. "Vielleicht ist sie ohnmächtig geworden." "Hast du eine Ahnung, wie sich dieser verdammte Gang öffnen lässt?", fragte ich ihn. "Keinen Schimmer", gab er niedergeschlagen zu. "Ich wusste bis eben ja noch nicht einmal, dass er überhaupt existiert." "Dann haben wir jetzt ein Problem", stellte Mark trocken fest. Wir sahen uns an. Eile war geboten, denn Toms Mutter meldete sich immer noch nicht wieder. "Vielleicht auch irgendein Code?", überlegte Mark. "Oder ein Mechanismus, der durch ein Buch ausgelöst wird, wenn man es aus dem Regal zieht. Schaut euch doch mal die ganzen Bücher an, die hier herumfliegen." "Wir müssen uns beeilen!", jammerte Tom. "Am besten, wir teilen uns auf", schlug ich vor. "Mark, du kümmerst dich um die Bücher. Schau zunächst in die schon vorhandenen Lücken auf den Regalen. Vielleicht entdeckst du irgendeinen Schalter. Wenn du da nichts findest, ziehst du ein Buch nach dem anderen heraus. Rücksicht hilft uns im Moment nicht weiter." "Dafür brauche ich ja Jahre!", meckerte Mark. "Um so wichtiger, dass du sofort mit der Arbeit beginnst!", konterte ich. "Und ich?", fragte Tom. "Was soll ich machen?" "Du nimmst dir die Aufzeichnungen deines Vaters vor. Mit den ganzen Zahlen und Formeln kannst du am ehesten etwas anfangen. Sobald du etwas Verdächtiges entdeckst, sagst du Bescheid." Entmutigt starrte Tom auf das Durcheinander von Papieren, welches den Boden und den Schreibtisch bedeckte. Dann aber machte er sich an die Arbeit. "Und du, Basti?", fragte Mark. "Was untersuchst du?" "Ich kümmere mich um das Bild", antwortete ich. "Irgendetwas daran kommt mir merkwürdig vor."... |